Häufige Fragen — direkt beantwortet

Alles, was Sie über Förderung, Antragstellung und unsere Fortbildungen wissen müssen. Ohne Amtsdeutsch.

Welche Förderungen gibt es?

Es gibt zwei Hauptwege: Das Qualifizierungschancengesetz (QCG) für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter weiterbilden wollen, und den Bildungsgutschein (BGS) für Arbeitssuchende. Beide können bis zu 100 % der Weiterbildungskosten decken.

Was ist der Unterschied zwischen QCG und Bildungsgutschein?

Das QCG richtet sich an Unternehmen und fördert die Weiterbildung beschäftigter Mitarbeiter. Der Bildungsgutschein richtet sich an Arbeitssuchende oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen. Die Förderquelle ist dieselbe (Bundesagentur für Arbeit), aber der Antrags weg unterscheidet sich.

Warum brauche ich einen AZAV-zertifizierten Träger?

Die AZAV-Zertifizierung ist Pflicht. Ohne sie darf kein Bildungsträger staatliche Fördermittel annehmen. Sie garantiert, dass der Träger qualitätsgeprüft ist und die Weiterbildung den Standards der Bundesagentur entspricht.

Welche Fortbildungen bietet die Deutsche Mitarbeiterförderung an?

Fünf, alle einzeln nach AZAV zugelassen: Anwendungsorientierte Digitalisierung im Unternehmenskontext (A240500707), Fachkraft Vertrieb und Kundenkommunikation (A240500705), KI Marketing Manager (A240500704), Digitales Marketing für den Handel (A240500701) und Social Media Marketing & Videographie (A240500702). Grundlage ist die Trägerzulassung A2405007 nach § 178 SGB III.

Wie lange dauert eine Fortbildung?

Das hängt vom Aufbau ab. Die modularen Fortbildungen — Digitalisierung und Vertrieb — bestehen aus acht Bausteinen mit je 125 Unterrichtseinheiten über sechs Wochen; jeder Baustein ist einzeln buchbar und einzeln förderfähig. Die durchgehenden Maßnahmen umfassen 612 Unterrichtseinheiten (Social Media), 680 (Digitaler Handel) und 900 über 33 Wochen (KI Marketing Manager).

Wann startet die nächste Fortbildung?

Jeden Monat zum Ersten. Wartelisten gibt es nicht. Wichtig bei einem befristeten Bildungsgutschein: Der Gutschein muss vor Beginn ausgestellt sein und seine Frist den Starttermin abdecken.

Was kostet eine Fortbildung ohne Förderung?

Die Lehrgangskosten stehen in der AZAV-Maßnahmenzulassung und sind auf jeder Kursseite veröffentlicht: 1.307,50 € je Baustein in der Anwendungsorientierten Digitalisierung, 1.276,25 € je Baustein in der Fachkraft Vertrieb, 6.303,60 € für Social Media Marketing & Videographie, 6.582,40 € für Digitales Marketing für den Handel und 9.990 € für den KI Marketing Manager.

Wer unterstützt beim Antrag, und was entscheidet die Agentur für Arbeit?

Wir stellen die Unterlagen zusammen — Lehrplan, Stundenverteilung, Maßnahmenummer und Zulassungsnachweise — und führen den Schriftverkehr. Über die Förderung entscheidet die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter im Einzelfall; einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Diese Trennung gilt für beide Förderwege.

Welche Unternehmen sind förderfähig?

Grundsätzlich alle Unternehmen mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Förderhöhe hängt von der Größe ab: Kleinstunternehmen (unter 10) erhalten bis zu 100 %, KMU (unter 250) bis zu 100 %, größere Unternehmen gestaffelt weniger.

Welche Kosten trägt der Arbeitgeber?

Nach §82 SGB III in Verbindung mit dem Qualifizierungschancengesetz übernimmt die Bundesagentur für Arbeit bis zu 100 % der Lehrgangskosten und einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 % des Bruttoarbeitsentgelts während der Qualifizierungsphase. Die exakte Förderquote richtet sich nach Unternehmensgröße und Förderbedingungen. Eigenanteile entstehen für förderfähige Maßnahmen nicht — bei der Antragstellung unterstützen wir als zertifizierter Bildungsträger.

Wie lange dauert der Antragsprozess?

Von der Erstberatung bis zum Förderbescheid vergehen in der Regel 2-6 Wochen. Ihr persönlicher Zeitaufwand beträgt etwa eine Stunde — den Rest übernehmen wir.

Muss ich schon arbeitslos sein?

Nein. Sie können den Bildungsgutschein auch bekommen, wenn Sie noch arbeiten, aber Ihr Job gefährdet ist. Melden Sie sich frühzeitig arbeitssuchend — nicht erst arbeitslos.

Bekomme ich ein Leihgerät gestellt?

Bei förderfähigen Maßnahmen kann für die Dauer der Fortbildung ein Leihgerät gestellt werden, kostenfrei und mit Rückgabe nach Abschluss. Ob das in Ihrem Fall möglich ist, klären wir im Erstgespräch. Mitbringen sollten Sie in jedem Fall eine stabile Internetverbindung; Webcam und Mikrofon brauchen Sie für den Live-Unterricht.

Reicht mein privater Laptop für eine Online-Fortbildung, oder wird ein Leihgerät gestellt?

In den meisten Fällen reicht ein vorhandener Rechner. Gebraucht werden ein aktuelles Betriebssystem, 4 GB Arbeitsspeicher, Webcam und Mikrofon sowie eine Internetverbindung mit rund 1 Mbit/s im Download und 600 kbit/s im Upload. Die vollständige Liste mit den Werten von Zoom steht weiter unten auf dieser Seite. Wenn das Gerät nicht reicht, klären wir im Erstgespräch, ob für die Dauer der Fortbildung ein Leihgerät gestellt werden kann.

Läuft mein ALG wirklich weiter?

Ja. Während einer von der Agentur für Arbeit genehmigten Weiterbildung wird Ihr Arbeitslosengeld weitergezahlt. Die Fortbildung verlängert Ihren Anspruch nicht, unterbricht ihn aber auch nicht.

Wie viel Zeit muss ich pro Woche einplanen?

Etwa 15 Stunden pro Woche. Die Zeiteinteilung ist flexibel — Sie lernen online und bestimmen selbst, wann Sie arbeiten.

Gibt es Präsenztermine?

Die Fortbildungen sind zu 100 % online. Es gibt keine Pflicht-Präsenztermine. Optionale Vor-Ort-Events sind geplant, aber nicht verpflichtend.

Welchen Abschluss bekomme ich?

Sie erhalten ein Trägerzertifikat der Deutschen Mitarbeiterförderung, das die erfolgreich absolvierten Module und Inhalte detailliert dokumentiert. Die Maßnahme selbst ist nach AZAV zertifiziert — das ist die Grundlage für die Förderung durch das Qualifizierungschancengesetz (QCG) oder den Bildungsgutschein (BGS). Trägerzertifikate sind branchenüblich für geförderte Maßnahmen und werden von Arbeitgebern anerkannt.

Technische Voraussetzungen für den Unterricht

Der Unterricht läuft live über Zoom und eine Lernplattform. Maßgeblich sind deshalb die Systemanforderungen von Zoom. Wir geben sie hier unverändert wieder, statt eigene Zahlen zu nennen — nach denen kauft sonst jemand ein Gerät.

Ein Rechner, der nicht älter als ein paar Jahre ist, erfüllt das in aller Regel. Der kritische Punkt ist fast immer die Internetverbindung, nicht das Gerät.

BereichMindestanforderungSo prüfen Sie das
BetriebssystemWindows 10 oder 11, macOS 10.15 oder neuer, oder eine der von Zoom unterstützten Linux-Distributionen.Windows: Einstellungen, System, Info. macOS: Apfelmenü, Über diesen Mac.
ProzessorMindestens Dual-Core mit 2 GHz, empfohlen Quad-Core mit 2,5 GHz.Steht auf derselben Seite wie das Betriebssystem.
ArbeitsspeicherMindestens 4 GB, empfohlen 16 GB.Ebenfalls unter System und Info.
Kamera und MikrofonWebcam und Mikrofon, eingebaut oder per USB. Ein Headset verbessert die Tonqualität deutlich.Im Zoom-Client unter Einstellungen, Audio und Video testen.
Internet, DownloadFür Gruppenvideo in guter Qualität 1,0 Mbit/s, für 720p 2,6 Mbit/s. Die Galerieansicht mit 25 Kacheln braucht 2,0 Mbit/s.Mit einem Geschwindigkeitstest messen, am besten zur Unterrichtszeit.
Internet, UploadFür Gruppenvideo in guter Qualität 600 kbit/s, für 720p 1,8 Mbit/s.Derselbe Geschwindigkeitstest zeigt beide Werte.
BildschirmfreigabeZusätzlich 50 bis 150 kbit/s, wenn dabei ein Videobild läuft.Fällt neben dem Videostream kaum ins Gewicht.
LernplattformEin aktueller Browser. Zusätzliche Software braucht es nicht.Browser auf die aktuelle Version aktualisieren.

Werte nach den Systemanforderungen von Zoom, abgerufen am 3. November 2026. Reicht Ihr Gerät oder Ihre Verbindung nicht, sprechen Sie uns im Erstgespräch darauf an: Bei förderfähigen Maßnahmen kann für die Dauer der Fortbildung ein Leihgerät gestellt werden.

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