Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt nach § 82 SGB III die Weiterbildung Ihrer Beschäftigten.

Über das Qualifizierungschancengesetz sind bis zu 100 % der Lehrgangskosten und bis zu 75 % Zuschuss zum Arbeitsentgelt für die Ausfallzeit möglich — gestaffelt nach Betriebsgröße. Über die Förderung entscheidet die Agentur für Arbeit im Einzelfall.

Warum sich das QCG für Sie lohnt

bis 100 %

Kostenübernahme

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Lehrgangskosten — bis zu 100 % für Kleinunternehmen unter 50 Beschäftigten.

bis 75 %

Arbeitsentgelt-Zuschuss

Während der Fortbildung gibt es einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt — bis zu 75 % bei Kleinunternehmen, je nach Größe gestaffelt.

45 Min

Ihr Aufwand

Ein 45 Minuten-Gespräch plus kurze Eckdaten. Beim kompletten Antrag und Schriftverkehr unterstützen wir.

AZAV

Zertifiziert

Nur zertifizierte Träger dürfen staatliche Förderung annehmen. Wir sind es seit 2024.

Von der Beratung bis zum Förderbescheid

Wir unterstützen beim kompletten Antragsprozess: Unterlagen vorbereiten, Abstimmung mit der Agentur für Arbeit, Nachweise liefern. Von Ihnen brauchen wir etwa eine Stunde für die Angaben zu Ihrem Betrieb.

01

Kostenfreies Erstgespräch

45 Min

In 45 Minuten klären wir Ihre Situation, prüfen die Förderfähigkeit und identifizieren die passende Fortbildung.

02

Eckdaten & Dokumente

15 Min

Sie übermitteln uns die Basisdaten Ihrer Beschäftigten. Wir stellen die Antragsunterlagen zusammen.

03

Antragstellung

2-4 Wochen

Sie stellen den Antrag beim Arbeitgeberservice. Den Schriftverkehr führen wir.

04

Förderbescheid

Bescheid

Nach Genehmigung erhalten Sie den Bescheid. Die Fortbildung kann beginnen.

Was Ihr Unternehmen konkret erwartet.

Drei Zahlen, die zeigen, wie groß die Förderung ausfallen kann. Es sind Höchstsätze; über Art und Höhe entscheidet die Agentur für Arbeit im Einzelfall. Den Überschlag für Ihr Unternehmen rechnen Sie in zwei Minuten.

bis 100 %

der Lehrgangskosten

Höchstsatz nach § 82 Absatz 2 SGB III bei Betrieben unter 50 Beschäftigten

bis 75 %

Zuschuss zum Arbeitsentgelt

Höchstsatz nach § 82 Absatz 3 SGB III für die Unterrichtszeit

125 UE

Umfang je Baustein

über der Schwelle von 120 Stunden

Kostenfreies Erstgespräch buchen →

Im Gespräch klären wir anhand Ihrer Unternehmensgröße und Mitarbeiterzahl, welche Förderung möglich ist.

Beispielhafte Rechengröße bzw. Höchstsatz — keine Förderzusage. Die tatsächliche Förderhöhe hängt vom Einzelfall (u. a. Betriebsgröße und Maßnahme) ab und wird von der Agentur für Arbeit festgelegt.

Welcher Förderweg für welchen Fall

Für die Qualifizierung von Beschäftigten gibt es im Sozialgesetzbuch drei Wege, und sie gelten für unterschiedliche Lagen. Welcher passt, hängt davon ab, ob jemand beschäftigt ist, ob der Betrieb im Strukturwandel steht und wie groß er ist.

Die Maßnahmen der Deutschen Mitarbeiterförderung sind nach AZAV zugelassen — die Voraussetzung, die alle drei Wege gemeinsam haben. Zuständig ist in allen Fällen der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit. Über die Förderung entscheidet er im Einzelfall; ein Rechtsanspruch besteht nicht.

FörderwegFür wenVoraussetzungErster SchrittZuständig
Qualifizierungschancengesetz, § 82 SGB IIIBeschäftigte in einem bestehenden ArbeitsverhältnisFünf Bedingungen in Absatz 1, unter anderem mehr als 120 Stunden Umfang und zugelassene MaßnahmeUnterlagen zusammenstellen, Antrag vor Beginn stellenArbeitgeberservice
Qualifizierungsgeld, § 82a SGB IIIBelegschaften, deren Qualifizierungsbedarf aus Strukturwandel entstehtStrukturwandelbedingter Bedarf, Mindestanteil Betroffener, Betriebsvereinbarung oder TarifvertragMit dem Arbeitgeberservice klären, ob der Fall darunter fälltArbeitgeberservice
Bildungsgutschein, § 81 SGB IIIArbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit BedrohteFörderbedarf und zugelassene Maßnahme; die Person beantragt selbstTermin bei der zuständigen Agentur oder beim JobcenterAgentur für Arbeit oder Jobcenter

Gesetzestexte: § 82 SGB III, § 82a SGB III und § 81 SGB III. Den Arbeitgeberservice erreichen Sie direkt bei der Bundesagentur.

Was wir übernehmen und was nicht

Wir stellen die Unterlagen zusammen — Lehrplan, Stundenverteilung, Zulassungsnachweise, Maßnahmenummer — und führen den Schriftverkehr mit der Agentur für Arbeit. Die Entscheidung über die Förderung trifft die Agentur, nicht wir. Welcher Nachweis wofür gebraucht wird, steht unter Unterlagen und Zuständigkeiten.

Was Unternehmer uns fragen

Die wichtigsten Fragen zum Qualifizierungschancengesetz — direkt und ohne Behördendeutsch beantwortet.

Alle FAQ ansehen →
Unterstützen Sie auch beim Arbeitsentgeltzuschuss, nicht nur bei den Lehrgangskosten?+

Ja. § 82 SGB III kennt zwei Bausteine: den Zuschuss zu den Lehrgangskosten nach Absatz 2 und den Zuschuss zum Arbeitsentgelt nach Absatz 3 für die Zeit, in der wegen der Weiterbildung nicht gearbeitet wird. Beide werden im selben Antrag beim Arbeitgeberservice behandelt, und wir stellen die Unterlagen für beide zusammen. Der Förderkalkulator auf dieser Website weist sie getrennt aus, weil der Entgeltzuschuss ein Monatsbetrag ist und die Lehrgangskosten eine Gesamtsumme.

Wir müssen vor Kursbeginn beantragen. Gibt es freie Starttermine, und wie schnell liegen die Unterlagen vor?+

Die Fortbildungen starten jeden Monat zum Ersten, Wartelisten gibt es nicht. Die Unterlagen für den Antrag — Lehrplan, Stundenverteilung, Maßnahmenummer und Zulassungsnachweise — stellen wir nach dem Erstgespräch zusammen; sie liegen bereits vollständig vor und müssen nicht erst erstellt werden. Entscheidend für Ihren Zeitplan ist die Bearbeitungsdauer bei der Agentur für Arbeit: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme bewilligt sein, deshalb sollte zwischen Erstgespräch und gewünschtem Start Vorlauf liegen.

Wir haben unter 50 Beschäftigte und wollen zum ersten Mal nach dem Qualifizierungschancengesetz fördern lassen. Wie läuft das ab?+

Im Erstgespräch klären wir, welche Aufgabe im Betrieb besser werden soll und welcher Baustein dazu passt. Danach stellen wir die Unterlagen zusammen: Lehrplan, Stundenverteilung, Maßnahmenummer, Zulassungsnachweise. Damit geht der Antrag an den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit — er muss vor Beginn der Maßnahme vorliegen, das ist die einzige echte Frist im Verfahren. Für Betriebe unter 50 Beschäftigten nennt § 82 SGB III bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten und bis zu 75 Prozent Zuschuss zum Arbeitsentgelt, jeweils als Höchstsatz. Den Schriftverkehr führen wir, entschieden wird bei der Agentur. Gestartet wird zum nächsten Monatsersten.

Welche Weiterbildungen der Deutschen Mitarbeiterförderung sind 2026 über das Qualifizierungschancengesetz förderfähig?+

Alle fünf. Zugelassen sind Anwendungsorientierte Digitalisierung im Unternehmenskontext (A240500707), Fachkraft Vertrieb und Kundenkommunikation (A240500705), KI Marketing Manager (A240500704), Digitales Marketing für den Handel (A240500701) und Social Media Marketing & Videographie (A240500702). Grundlage ist die Trägerzulassung A2405007 nach § 178 SGB III. Ob im Einzelfall gefördert wird, entscheidet die Agentur für Arbeit.

Welche Unternehmen sind förderfähig?+

Grundsätzlich alle Unternehmen mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Förderhöhe ist nach Größe gestaffelt: unter 50 Beschäftigte erhalten bis zu 100 % der Lehrgangskosten, 50–499 Beschäftigte bis zu 50 %, ab 500 Beschäftigte bis zu 25 %. Besteht eine Betriebsvereinbarung oder ein Tarifvertrag zur Weiterbildung, verringert sich die Beteiligung des Arbeitgebers an den Lehrgangskosten um fünf Prozentpunkte; auf den Entgeltzuschuss wirkt sich das nicht aus.

Muss der Mitarbeiter Vollzeit arbeiten?+

Nein, auch Teilzeitkräfte sind förderfähig. Entscheidend ist die Sozialversicherungspflicht. Der Zuschuss zum Arbeitsentgelt nach § 82 Absatz 3 SGB III wird bei Teilzeit anteilig berechnet.

Wie lange dauert die Genehmigung?+

In der Regel 2-4 Wochen nach Antragsstellung. Bei vollständigen Unterlagen oft schneller. Wir empfehlen, den Antrag mindestens 6 Wochen vor gewünschtem Start zu stellen.

Kann ich mehrere Mitarbeiter gleichzeitig anmelden?+

Ja, und das ist sogar sinnvoll. Gruppenanmeldungen beschleunigen den Prozess und ermöglichen teaminternes Peer-Learning. Es gibt keine Obergrenze pro Unternehmen.

AZAV-zertifizierter Bildungsträger

AZAV-zertifizierter Bildungsträger

Zugelassen nach §178 SGB III · Trägerzulassungs-Nr.: A2405007

Mitglied im BVMW

Mitglied im BVMW

Bundesverband mittelständische Wirtschaft

Bereit für die Förderung?

In 45 Minuten klären wir, ob und in welcher Höhe das QCG für Ihr Unternehmen infrage kommt. Kein Verkaufsgespräch.

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