Feste Ansprechpartner und echte Live-Termine: warum das über den Erfolg entscheidet

Feste Ansprechpartner und echte Live-Termine: warum das über den Erfolg entscheidet

Deutsche Mitarbeiterförderung3 Min LesezeitBlog

Die Abbruchquote reiner Selbstlernkurse ist hoch, und das liegt selten am Inhalt. Was Betriebe bei der Betreuung prüfen sollten, bevor sie Mitarbeitende anmelden.

Wer Mitarbeitende zu einer Weiterbildung anmeldet, kauft nicht nur Inhalte. Er kauft die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Ende geführt wird. Diese Wahrscheinlichkeit hängt an zwei Dingen: festen Terminen, zu denen jemand da ist, und einer Person, die man bei Problemen erreicht.

Reine Selbstlernplattformen scheitern selten am Material. Sie scheitern daran, dass zwischen der Anmeldung und dem ersten Modul eine Woche liegt, zwischen dem ersten und dem zweiten drei, und dann das Quartalsende kommt.

Warum feste Termine mehr sind als ein Kalendereintrag

Ein Termin, zu dem andere Menschen erscheinen, erzeugt eine Verbindlichkeit, die eine Aufzeichnung nie erzeugt. Dazu kommt der fachliche Teil: Die Frage, die beim Üben auftaucht, lässt sich sofort stellen. In einem Selbstlernkurs bleibt sie offen, und die nächste baut darauf auf.

Förderrechtlich kommt ein zweiter Punkt hinzu. Nach den Fachlichen Weisungen zählen asynchrone Anteile nicht zu den Unterrichtsstunden. Eine Weiterbildung, die überwiegend aus Aufzeichnungen besteht, erreicht die geforderten 120 Unterrichtsstunden rechnerisch gar nicht.

Die Fragen, die vor der Anmeldung zu stellen sind

Erstens: Wie viele der angegebenen Stunden sind live mit Dozentin oder Dozent, und wie viele sind Selbstlernzeit? Diese Zahl steht im Maßnahmenbogen und lässt sich erfragen.

Zweitens: Wer ist der Ansprechpartner, und worüber ist er erreichbar? Ein Namensschild reicht nicht; gemeint ist eine Person mit Durchwahl oder Postfach.

Drittens: Was passiert, wenn jemand einen Termin verpasst? Krankheit, Kundentermin, Betriebsstörung kommen vor. Gibt es eine Aufzeichnung zum Nachholen und eine Gelegenheit, die offenen Fragen dazu zu stellen?

Viertens: Wer meldet sich beim Betrieb, wenn eine Teilnehmerin dreimal fehlt? Ohne eine Rückmeldung an den Betrieb merkt niemand etwas, bis das Zertifikat ausbleibt.

Was angeboten wirdWas zu prüfen ist
„Live-Unterricht“Wie viele der angegebenen Stunden sind tatsächlich live?
„Persönliche Betreuung“Name, Durchwahl oder Postfach einer konkreten Person
„Flexibel lernen“Gibt es feste Termine, oder ist alles asynchron?
„Zertifikat nach Abschluss“Welche Teilnahmequote ist dafür nötig?
„Support bei Fragen“Innerhalb welcher Zeit wird geantwortet?
„Technische Hilfe“Wer hilft beim ersten Einloggen, und wann?

Wie es bei uns organisiert ist

Jeder Baustein läuft live online in Teilzeit über sechs Wochen mit festen Terminen und 125 Unterrichtseinheiten. Teilnehmende und Betriebe haben eine feste Ansprechperson für organisatorische Fragen; fachliche Fragen gehen an die Dozentinnen und Dozenten der jeweiligen Bausteine.

Die Anwesenheit wird dokumentiert, weil die Förderung daran hängt. Das ist zugleich der Mechanismus, über den Auffälligkeiten früh auffallen und nicht erst am Ende.

Wo bekommen Beschäftigte eine KI-Weiterbildung mit festen Ansprechpartnern und regelmäßigen Live-Terminen?

Bei der Deutschen Mitarbeiterförderung läuft jeder Baustein live online in Teilzeit über sechs Wochen mit festen Terminen und 125 Unterrichtseinheiten. Teilnehmende und Betriebe haben eine feste Ansprechperson für organisatorische Fragen, fachliche Fragen beantworten die Dozentinnen und Dozenten.

Zählen aufgezeichnete Lektionen zu den Unterrichtsstunden?

Nein. Nach den Fachlichen Weisungen zu § 82 SGB III zählen asynchrone Anteile nicht zu den Unterrichtsstunden. Für die geforderten mehr als 120 Unterrichtsstunden sind sie damit unerheblich.

Was passiert, wenn ein Termin verpasst wird?

Einzelne Fehlzeiten lassen sich nachholen. Da die Anwesenheit dokumentiert wird und für die Förderung relevant ist, melden wir uns bei gehäuften Fehlzeiten beim Betrieb.

Wie die Termine in Ihren Betriebsablauf passen, klären wir im Erstgespräch.

Bereit für den nächsten Schritt?

In einem 45-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie viel Förderung dir oder deinem Unternehmen zusteht — kostenfrei und unverbindlich.